05.02.2020

Von einer Hiobsbotschaft zur frohen Nachricht

Foto: Susanne Schmitt

Ein Zentrum für die ganze Familie im Neubau des Jugendzentrum Lauterborn

“Endlich!” freut sich die grüne Stadtverordnetenvertreterin Susanne Schmitt über die Einrichtung eines Zentrums für Familien, das im geplanten Neubau des Jugendzentrums Lauterborn entstehen soll. Damit steht ein langjähriges Anliegen der Offenbacher Grünen vor seiner Realisierung, wenn der gemeinsame Koalitionsantrag zum Zentrum für Familien in Offenbach in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag beschlossen wird. Die Koalition aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und FW unterstreicht damit auch ihr gemeinsames Bekenntnis zum Stellenwert kommunaler Familienpolitik.

„Das geplante Zentrum soll ein zentraler Ort für die Beratung und Unterstützung von Familien werden. Dessen besondere Qualität liegt im niedrigschwelligen Zugang durch die Angliederung an das Jugendzentrum Lauterborn sowie die unmittelbare Nähe von Grundschule und Kita,“ erläutert Susanne Schmitt. Dort werden für alle Generationen und jede Lebensphase Informationen und Angebote zur Verfügung gestellt, von Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Familienbildung bis zu Erziehungsberatungen und Gesundheitsdiensten.

„Das Jugendzentrum Lauterborn hat sich in seiner langjährigen Arbeit zu einem bedeutsamen Anlaufpunkt für den gesamten Stadtteil entwickelt. Das wollen wir an dieser Stelle ausdrücklich würdigen und seine Arbeit durch die Schaffung des Zentrums für Familien weiter stärken,“ unterstreicht die grüne Sozialpolitikerin. Eines der größten Vorteile solcher Zentren liegt in den Synergieeffekten, die durch die Bündelung der Angebote und Informationen entsteht. Damit entfaltet das Zentrum eine sozialintegrative Funktion in den ganzen Stadtteil hinein. „Die Idee hinter einem solchen Zentrum ist, ein Hilfsangebot aus einer Hand zu bieten. Dabei werden den Nutzern des Zentrums nicht von oben herab Konzepte übergestülpt, sondern auf deren individuellen Ressourcen und Fähigkeiten eingegangen. Die Eltern werden dabei in ihrer Rolle alsExperten in die Bildungs- und Erziehungsprozesse miteinbezogen.“

„Mit dem Offenbacher Zentrum für Familien wird aus einer ursprünglichen Hiobsbotschaft noch eine richtig gute Nachricht für alle Offenbacher Familien im Lauterborn,“ resümiert Susanne Schmitt. Sie erinnert daran, dass im Sommer 2018 ein Teil des Jugendzentrums gesperrt wurde, wegen festgestellten Rissen im Gebäude. Nach ersten Ängsten über die weitere Zukunft des JUZ kam der Stadt Offenbach der „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zupass. Damit fördert das vom Offenbacher Grünen-Minister Tarek Al-Wazir geführte Wirtschaftsministeriumquartiersbezogene Bauprojekte, die den sozialen Zusammenhalt und die Integration vor Ortunterstützen. Nach einer erfolgreichen Bewerbung der Stadt 2019 erhält Offenbach 4,5 Mio. € für den Neubau des Jugendzentrums. Dies ermöglicht im Anschluss eine konzeptionelle Neuausrichtung und Ausweitung der Arbeit des Jugendzentrums hin zu einem Zentrum für die gesamte Familie. Die durch den Neubau und die vorhandene räumliche Nähe aller wichtigen Akteure entstandene Chance gilt es zu nutzen.

„Da sich die Arbeit in über 130 ähnlicher Zentren in ganz Hessen bewährt hat, werden wir am Ball bleiben und darauf drängen auch in weiteren OffenbacherStadtteilen Zentren für Familien zu ermöglichen,“ schließt Susanne Schmitt.

Der Link zum Antrag:http://pio.offenbach.de/index.php?aktiv=doc&docid=2020-00016260&year=2020&view=

URL:http://www.gruene-offenbach.de/fraktion/aktuelles/aktuelles-volltext/article/von_einer_hiobsbotschaft_zur_frohen_nachricht/